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Konzepte

HIER finden Sie unsere Konzepte der Grundschule Poppenhausen.

 


Mobbinginterventionsteam

 

Das Konzept „Mobbing-Interventions-Teams in der Schule“ (MIT) steht für vernetzte Professionalität im Rahmen schulischer Prävention und Intervention. Primäres Ziel ist der Ausbau und die Stärkung des schuleigenen Beratungs- und Unterstützungsangebotes durch die Etablierung eines multiprofessionellen „Mobbing-Interventions-Teams“. Folgende Arbeitsfelder werden durch das Konzept grundlegend abgedeckt: 

  • Unterstützung der Schulleitungen, um die Rahmenbedingungen für die Umsetzung einer wirksamen Mobbingprävention und -intervention zu schaffen (z. B. Entwicklung einer Kultur der Achtsamkeit, Wertschätzung, Partizipation, Verantwortungsbereitschaft sowie der Konfliktbearbeitung, Verankerung der Mobbingprävention im Schutzkonzept),

  • Qualifizierung schulischer Ansprechpersonen im Umgang mit Mobbing (Erkennen von und Intervention bei Mobbing),

  • Unterstützung bei der Erstellung eines Interventionsplans, der ein rasches und wirksames Reagieren auf Mobbing/Cybermobbing und ein Unterstützungsangebot für Mobbingbetroffene beinhaltet.


Durch den Besuch der Fortbildung Qualifizierungsreihe Mobbing-Interventions-Teams in der Schule (MIT) wurden Frau Rohde (UBUS) und Frau S. Niebling(Lehrerin) befähigt: 

  • Mobbing zu erkennen bzw. zu verhindern sowie relevante Aspekte von “Mobbing im schulischen Kontext” in den Blick zu nehmen (Definition Mobbing, Folgen, Rollen, Dynamik, Präventionsansätze),

  • Interventions- und Präventionsmaßnahmen durchzuführen 

  • eine Anlaufstelle in der Schule für Schüler_innen, Lehrkräfte und Eltern u. a. zu schaffen, zur frühzeitigen Erkennung von möglichen Mobbingprozessen in der Schule

  • in der eigenen Schule Interventionsmöglichkeiten aufzuzeigen und das Kennenlernen von Netzwerkpartnern zu ermöglichen, um Handlungssicherheit zu geben

  • Schulklassen, in denen Mobbing aufgetreten ist, durch die Organisation eines systemischen Klassentrainings zu unterstützen, um die Klassengemeinschaft zu stärken und das Lernklima zu fördern.
    Im Schuljahr 2023/24 soll ein Plan mit Unterrichtsmodulen entwickelt werden, der für jede Klassenstufe besondere Unterrichtssequenzen zur Mobbinginter-vention vorsieht.


Gesundheitsfördernde Schule

 

Rezertifizierung
Am 16. Juni 2023 fand unser diesjähriges Schulfest statt. Zu Beginn wurde der Schule von Schuldezernentin Frau Kurth-Gesing sowie von Frau Weidmüller für weitere 5 Jahre das Zertifikat „Gesundheitsfördernde Schule “ verliehen. Neben einem Gutschein über 300 Euro bekam die Schule Obststräucher für eine Naschhecke geschenkt.


Fortschreibung der Zertifikate
Die Teilzertifikate von „Schule & Gesundheit“ haben eine Gültigkeit von fünf Jahren. Nach Ablauf dieser Zeit werden diese durch ein weiteres Zertifizierungsverfahren überprüft. Dabei werden die Projekte der ursprünglichen Zertifizierung und die seinerzeit getroffenen Vereinbarungen genutzt, um die weitere Entwicklung im entsprechenden Themenbereich zu evaluieren. Hierbei stehen folgende Aspekte im Vordergrund:

  • Welche Vorhaben wurden fortgeführt und sind Teil der täglichen Praxis geworden?

  • Was wurde aus welchen Gründen nicht weiter verfolgt?

  • Welche neuen Vorhaben wurden entwickelt und wie haben sich diese bewährt?

  • Welche neuen Herausforderungen haben sich ergeben?

Die Schule erhält dann ein neues Zertifikat, aus dem die wiederholte Erteilung hervorgeht. Dieses Zertifikat hat wiederum eine Gültigkeit von fünf Jahren.


Sobald eine Schule das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ erhalten hat, wird nur noch dieses fortgeschrieben.

zertifikat
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Die Grundschule Poppenhausen erhält das Gesamtzertifikat 

„Gesundheitsfördernde Schule“

 

„Do sense de Keng von Bobbehuise“, mit dem gleichnamigen Lied (Mir senn de Keng von Bobbehuise) des Schulchors Poppenhausen, unter Leitung von Frau Mayle-Polivka, begrüßte Frau Anja Niebling (Rektorin) alle anwesenden Personen, am Mittwoch, den 25.10.2017 im von- Steinrück- Haus, in feierlicher Runde.


Der Anlass war ein Besonderer, denn das Hessische Kultusministerium (Herr Dr. Lösel, Staatssekretär) freute sich der Grundschule Poppenhausen das Gesamtzertifikat „Schule und Gesundheit“ verleihen zu dürfen. „Es ist beeindruckend wie viel hier in den letzten 5 Jahren für das Wohl der Kinder erreicht wurde“, so Herr Dr. Lösel.


Mit Freude nahm Frau Anja Niebling und ihre Stellvertreterin Frau Janina Arndt im Beisein aller Schüler, schulischer Gremien, Eltern, der Lehrerschaft, den Vertretern des staatlichen Schulamts Fulda (Frau Schmidt-Scholes, Frau Wick und Frau Handzel), sowie Bürgermeister Manfred Helfrich und Herrn Pfarrer Rauch, das Gütesiegel entgegen.


Somit ist die Grundschule Poppenhausen eine „Gesundheitsfördernde Schule“, die der Gesundheit eine zentrale Bedeutung im schulischen Alltag einräumt.

“Was hält gesund?“ Dazu zählten die vier Teilzertifikate:
Ernährung und Verbraucherbildung Bewegung und Wahrnehmung
Sucht und Gewaltprävention, sowie Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung,
die das Konzept der Gesamtqualifizierung komplett machten.


„Das Leben ist wie Fahrrad fahren, um die Balance zu halten musst du in Bewegung bleiben“, so beglückwünschte der 1. Vorsitzende des Schulfördervereins Michael Sapper, Frau Anja Niebling und ihre Lehrerschaft für ihre geleistete Arbeit, mit dem Anspruch, dass die neue Auszeichnung auch so gelebt wird. Frau Ina Schmitt (Schulelternbeirätin) erzählte aus ihrem eigenen Leben als Mutter, an das erste „Loslassen“ der Kinder und das „in die Hand geben“ an die Lehrerschaft. Auch Bürgermeister Manfred Helfrich fand lobende Worte und erinnerte an die Bereitschaft zum weitermachen. Der Pianist Jan Polivka rundete den gelungen Tag ab und vermittelte „die Musik als Gesundheitsinstrument“ an die Zuschauer weiter.
Das Schlusswort hatte die Rektorin, die sich bei allen, die sich an dem Projekt „Gesundheitsfördernde Schule“ beteiligt haben, bedankte und versprach das Erreichte fest in ihren Schulalltag zu verankern.


„Gute Gesundheit unterstützt erfolgreiches Lernen. Erfolgreiches Lernen unterstützt die Gesundheit. Erziehung und Gesundheit sind untrennbar.“
WHO/Genf


Text: Alexandra Heller